Die Wörter Tiny Forest sind Englisch.
Man spricht das so aus:
Teini Foorest.
Tiny heißt klein.
Und Forest heißt Wald.
Die Idee für diesen kleinen Wald oder Mini-Wald kommt aus Japan.
Heute gibt es diese Mini-Wälder auf der ganzen Welt.
Die Bäume für einen Mini-Wald pflanzt man vor allem in der Stadt.
Denn man braucht dafür nur kleine Flächen.
Die Flächen sind ungefähr so groß wie ein Tennis·platz.
Und so wird die Stadt grüner.
1. Man sucht sich Bäume und Sträucher aus,
die es oft in der Gegend gibt.
Dann passen diese Bäume und Sträucher gut zum Klima
und wachsen gut.
2. Man muss den Boden vorbereiten.
Manchmal gibt es Beton auf der Fläche.
Dann wird der Beton ent·fernt.
Das nennt man auch ent·siegeln.
Manchmal kommt dann neue Erde auf die Fläche.
3. Man pflanzt viele verschiedene Bäume ganz dicht zusammen.
Um die Bäume herum kommen Sträucher.
Die Bäume wachsen sehr schnell.
Denn es ist eng und sie wollen Licht haben.
Auf den Boden legt man Stroh oder Blätter.
So trocknet der Boden nicht aus.
Die Luft in der Stadt ist besser.
Denn der Staub aus der Luft sammelt sich auf den Blättern.
Und im Mini-Wald ist es kühl.
Die Bäume machen Schatten.
Wenn es stark regnet,
funktioniert der Mini-Wald wie ein Schwamm.
Das Wasser geht in den Boden.
Im Mini-Wald leben viele Vögel und Insekten.
Ein Mini-Wald braucht nur wenig Platz.
Und das Schöne ist:
Viele Menschen treffen sich und pflanzen den Wald gemeinsam.
Zum Beispiel eine Schul·klasse
oder Menschen in einem Wohn·gebiet.
Das macht Spaß.
Die grünen Flächen sind entspannend.
Es gibt weniger Steine und Beton in der Stadt.
Aber mehr Bäume.
Die Menschen vom Magazin Ohrenkuss haben sich
einen Mini-Wald angeschaut.
Und das sagen sie dazu:
Ein Wald wachsen lassen. Das finde ich prima.
(David Extra)
Also ich finde das eigentlich eine ganz gute Idee,
dass man Wälder und Bäume gleichzeitig pflanzt.
Wichtig ist auch bisschen Wasser,
die brauchen auch mal Sonne.
(Natalie Dedreux)
Kleiner Wald ist viel besser.
Das ist eh Abkühlung auch.
Da ist jede Menge Bäume.
Es gibt auch verschiedene Bäume.
Buchen oder Eiche.
Verschiedene Blätter auch.
(Marley Thelen)
Der kleine Wald.
Das Schatten ist der kleine Wald.
(Mila Zoe Meier)
Das Titelbild hat Gabriele Lutterbeck gemalt.
www.gabrielelutterbeck.com
Jana Brandes hat den Text geschrieben.
www.sprachstil.de
Teresa Knopp, Frank Jager und Jörg Ehlemann haben den Text gelesen und verstanden.