Zur Textil-Industrie gehören alle Firmen,
die Kleidung herstellen.
Die Textil-Industrie ist sehr groß.
Es gibt viele Firmen auf der ganzen Welt.
In den Firmen arbeiten viele Menschen.
Sie haben viele Aufgaben.
Hier sind ein paar Beispiele:
Sie stellen den Stoff her.
Sie färben den Stoff.
Sie nähen die Kleidung.
Sie verkaufen die Kleidung.
Es kommen immer neue Kleidungs·stücke in den Laden.
Es gibt neue Farben oder neue Muster.
Die Menschen sollen immer wieder neue Sachen kaufen.
Die Sachen sind oft billig.
Aber das hat einen Grund:
Menschen in anderen Ländern nähen die Sachen.
Diese Menschen bekommen sehr wenig Geld.
Sie müssen oft viele Stunden arbeiten.
Deshalb können die Sachen für uns so billig sein.
Die Sachen haben oft keine gute Qualität.
Sie gehen schnell kaputt.
Dann muss man wieder neue Sachen kaufen.
Das ist schlecht für die Umwelt.
Denn man braucht viel Energie und Material um die Kleidung herzustellen.
Kleidung wird zum Beispiel aus Schaf·wolle gemacht.
Oder aus Baum·wolle.
Baum·wolle ist eine Pflanze,
die viel Wasser braucht.
Es gibt auch Kleidung aus Kunststoff-Fasern.
Eine Faser sieht so ähnlich aus wie ein Faden.
Daraus kann man Kleidung herstellen.
Aber die Faser ist nicht aus Baum·wolle.
Sie ist zum Beispiel aus Erd·öl.
Das schadet dem Klima.
Denn dabei entsteht CO2.
Und es gibt noch ein Problem mit der Kleidung aus Kunststoff-Fasern.
Beim Waschen entsteht Mikro-Plastik.
Mikro-Plastik sind sehr, sehr kleine Plastik·teile.
Das Mikro-Plastik kommt dann in die Seen und Meere.
Das ist schlecht für die Tiere und Pflanzen im Wasser.
Das Titelbild wurde von Friederike Ablang gezeichnet.
www.friederikeablang.com
Katja de Bragança hat das Foto gemacht.
Jana Brandes hat den Text in Leichter Sprache geschrieben.
Paul Spitzeck, Martin Weser und Andrea Halder haben den Text gelesen und verstanden.