Der Äquator ist eine (gedachte) Linie entlang der dicksten Stelle der Erdkugel.
Man kann sich das wie einen Gürtel um den Bauch vorstellen.
Der Äquator teilt die Erdkugel in zwei Hälften:
die nördliche Halbkugel mit dem Nordpol oben
und die südliche Halbkugel mit dem Südpol unten.
Der Äquator verläuft durch mehrere Kontinente (Südamerika, Afrika und Asien) und ihre Länder.
In Südamerika ist es Ecuador (das Land heißt so, weil es auf dem Äquator liegt) und
dann sind da noch Kolumbien und Brasilien.
In Afrika liegen z.B. Uganda, Kongo und Kenia auf dem Äquator.
Und in Asien ist es Indonesien.
Zwischen den Kontinenten liegen die großen Ozeane.
Am Nord- und am Südpol ist es sehr kalt.
Das nennt man arktisches Klima.
Am Äquator ist es aber heiß und feucht.
Das nennt man ein tropisches Klima.
Deshalb gibt es dort auch die bekannten tropischen Regenwälder.
Und natürlich findet man am Äquator all die Tiere in den Regenwäldern,
die es gerne heiß und feucht mögen.
Also z.B. keine Eisbären oder Pinguine sondern z.B. Affen, Krokodile, Schlangen und Vögel.
Je weiter man sich vom Äquator in Richtung Norden oder Süden bewegt,
desto kälter wird es.
Noch etwas ist interessant:
Es gibt am Äquator so gut wie keine Dämmerung.
Das heißt, wenn die Sonne aufgeht,
ist es ganz schnell heller Tag.
Und abends ist es genauso:
Wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist,
ist es gleich stockfinster.
Das Titelbild hat Andrea Halder gemalt.
Andrea Halder hat den Text geschrieben
Der Text wird noch geprüft.