Auf dem Bild sieht man eine große Eisfläche, hinten am Horizont beginnt der blaue Himmel.
Foto: Lars Grübner / Alfred-Wegener-Institut

Ant·arktis

Ant·arktis

Die Ant·arktis besteht aus Land und Wasser.

Zum Land gehört der Kontinent Ant·ark·tika.
Ein Kontinent ist eine sehr große Land·fläche.
Ein Beispiel dafür ist Europa.

Der Kontinent Ant·ark·tika ist größer als Europa.
Auf Ant·ark·tika liegt der Süd·pol.
Zum Wasser gehört der Ant·arktische Ozean.
Dieser Ozean hat noch andere Namen:
Zum Beispiel Südliches Eis·meer.

In der Ant·arktis ist es sehr kalt und sehr windig.
Es gibt dort viel Eis und Schnee.
Auch im Sommer sind dort nur null Grad.

Menschen in der Ant·arktis

In der Ant·arktis leben keine Menschen.
Aber es gibt viele Forschungs·stationen.
Dort arbeiten und wohnen Forscher und Forscherinnen
für ein paar Monate.
Die Luft und das Wasser sind dort sehr sauber.
Denn die Ant·arktis ist weit weg von Menschen und Städten.
Aber leider haben die Forscher und Forscherinnen auch schon
Mikro-Plastik in der Ant·arktis gefunden.

Auf dem Bild sieht man eine Eisfläche. Mitten im Bild läuft ein Pinguin.
Foto: Alfred-Wegener-Institut/Priska Hunkeler

Tiere in der Ant·arktis

In der Ant·arktis leben zum Beispiel Pinguine,
Robben und Wale.
Im Meer gibt es Krill.
Das sind sehr kleine Krebse.
Sie leben in kaltem Wasser.
Die Krebse sind ein wichtiges Futter für die Tiere dort.

Wichtig für unser Klima

Die Ant·arktis ist sehr wichtig für unser Klima.
Sie sorgt dafür,
dass die Erde kalt bleibt.
Das funktioniert so:
Die Sonnen·strahlen kommen auf den Schnee und das Eis.
Aber der weiße Schnee und das Eis werfen die Sonnen·strahlen
zurück ins Welt·all (das Fremd·wort dafür ist Reflexion).
So bleibt die Erde kalt und wärmt sich nicht auf.

Aber das Klima ändert sich.
Die Erde wird immer wärmer.
In der Ant·arktis schmilzt das Eis.
Es können nicht mehr so viele Sonnen·strahlen zurück geworfen werden.
Die Wärme der Sonnen·strahlen bleibt auf der Erde
und wärmen den Boden auf.

Und das Meer speichert Wärme.
Aber zu warmes Wasser ist nicht gut für die Tiere und Pflanzen.
Die kleinen Krebse (Krill) brauchen zum Beispiel kaltes Wasser.
Ist das Wasser zu warm,
schwimmen sie in kältere Gebiete.
Dann haben zum Beispiele Wale weniger Futter.

Das Titelbild ist ein Foto von Lars Grübner.
Er arbeitet am Alfred-Wegener-Institut.

Das Foto mit dem Pinguin ist von Priska Hunkeler.
Sie arbeitet auch am Alfred-Wegener-Institut.

Jana Brandes hat den Text geschrieben.

Martin Weser, Jörg Ehlemann, Frank Jager, Fynn Heinemann, Andrea Halder und Natalie Dedreux haben  den Text gelesen und verstanden.