Foto: Familie Gasetski

Perma·frost

Ein besonderes Foto

Das Foto ist vor vielen Jahren in Sibirien gemacht worden.
Sibirien ist ein großer Teil von Russland.
Auf dem Foto sind 2 Männer zu sehen,
die im Perma·frost arbeiten.
Einer dieser Männer ist der Vater von Swetlana Gasetski.
Sie ist eine Fotografin vom Ohren·kuss.
Swetlana Gasetski ist in Sibirien geboren.

Was ist Perma·frost?

Perma·frost ist Dauer·frost.
Bei Dauer·frost ist der Erd·boden das ganze Jahr über gefroren.
Darum nennt man ihn auch Dauer·frost·boden.

Wo gibt es Perma·frost?

Perma·frost gibt es überall, wo es sehr kalt ist.
Zum Beispiel:
Perma·frost gibt es in Sibirien in Russland. 
In den Bergen wie den Alpen und dem Himalaya.
In Grönland in der Arktis.
In Grönland ist der Boden fast überall gefroren.
In Sibirien ist die Hälfte von allen Böden immer gefroren.
Beim Perma·frost kann die gefrorene Schicht verschieden dick sein.
Manchmal nur ein paar Meter.
Manchmal bis zu 1500 Meter.

Woraus sind Perma·frost·böden?

Perma·frost·böden sind aus:
Steinen, Erde, Sand und Schlamm. 
Es sind alte Pflanzen·reste und alte Tier·reste im Boden.
Dazwischen ist gefrorenes Wasser, also Eis.
Das Eis hält alles zusammen.

Die meisten Perma·frost·böden gibt es
seit über 100 Tausend Jahren.
Aber einige gibt es erst seit wenigen Jahren.
Im Sommer taut die oberste Schicht vom Boden auf.
Im Winter friert die Schicht wieder zu.

Durch den Klima·wandel wird es immer wärmer.
Die oberste Schicht vom Boden
taut im Sommer immer mehr auf.
Dann taut der darunterliegende Perma·frost auch auf.

Warum ist Perma·frost wichtig?

Perma·frost ist sehr hart.
Darum bauen viele Menschen Straßen und Häuser darauf.
Für Häuser bohrt man tiefe Löcher in den gefrorenen Boden.
In die Löcher stellt man Pfosten.
So stehen die Häuser sicher.
Auch Seilbahn·stationen oder Berg·hütten stehen oft auf Perma·frost.

Im Perma·frost sind oft alte Tiere oder Pflanzen eingefroren.
Das ist gut für die Forschung.
Forscher und Forscherinnen finden dann heraus:
So haben Tiere und Pflanzen vor langer Zeit gelebt.

Was passiert, wenn Perma·frost taut?

Wenn der Boden taut,
wird der Boden weich.
Dann kann es diese Probleme geben:
Häuser oder Straßen können einstürzen.
Rohre für Gas oder Öl können kaputtgehen.
Flüsse und Seen können im Boden versickern.
Das bedeutet:
Das Wasser geht in den Boden rein.
Es können Erd·rutsche passieren.
Auch für die Umwelt kann das gefährlich sein.
Dann gibt es noch mehr CO2 in der Luft.

Das Foto ist von der Familie von Swetlana Gasetski.
Es wurde im Frühling 1984 in Sibirien fotografiert.

Marie-Lotti Challier hat den Text geschrieben.

Andrea Halder und Natalie Dedreux haben den Text gelesen und verstanden.

 

Dieser Beitrag zum Thema Permafrost wurde durch die Kämpgen-Stiftung gefördert.